Analyse und Messung des Zusammenhangs von Vertrauen und by Benedikt Niemann

By Benedikt Niemann

Im Rahmen von F&E-Kooperationen stellt Vertrauen aus theoretischer Sicht einen zentralen Faktor für den zukünftigen Erfolg bzw. die zukünftige functionality dar. Vor diesem Hintergrund analysiert der Autor zunächst den vermuteten Zusammenhang zwischen Vertrauen und Kooperationsperformance mittels ausgewählter empirischer Untersuchungen und stellt eine Bestätigung – wenn auch unter Einschränkungen – fest. Für ein Unternehmen, das an einer F&E-Kooperation beteiligt ist, stellen sich hingegen die Fragen, ob der Zusammenhang zwischen Vertrauen und Kooperationsperformance auch für die eigene interorganisationale Zusammenarbeit Gültigkeit besitzt und wie stark dieser ausgeprägt ist. Nur durch eine Beantwortung dieser beiden Fragen kann ein erfolgreiches Vertrauensmanagement im Kontext von F&E-Kooperationen realisiert werden. Darauf aufbauend stellt der Autor ein normatives, kooperationsspezifisches Vorgehensmodell auf, in dem unterschiedliche Methoden zur Messung von Vertrauen und Kooperationsperformance sowie des Zusammenhangs zwischen diesen beiden Größen analysiert und zweckbezogen weiterentwickelt werden.​

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50. Vgl. dazu Kapitel 4. Vgl. dazu Kapitel 5. Vgl. a. Tröndle (1987), S. 30; Kraege (1997), S. 66-68, Niemojewski (2005), S. 239-251; Schilke (2007), S. 48. In den angegebenen Literaturquellen werden die genannten Kriterien unterschiedlich bezeichnet und darüber hinaus analysiert nicht jeder der genannten Autoren alle vier Kriterien. So betrachtet SCHILKE lediglich drei der angeführten Kriterien und verwendet für diese jeweils einen anderen Terminus. Die Kooperationsrichtung bezeichnet er bspw.

288; Grant/Baden-Fuller (2004), S. 62. 630 verwertbare Fragebögen zurückgeschickt, sodass die Rücklaufquote bei 12,2 % liegt. Im Bereich F&E gaben 58 % der befragten Unternehmen an, in einer vertikalen Kooperation involviert zu sein, in einer horizontalen Kooperationen hingegen lediglich 19 %. Vgl. Eggers/Kinkel (2003), S. 667. Vgl. Hauschild/Wallacher (2004), S. 1012. Vgl. Hauschild/Wallacher (2004), S. 1010. 150 Eine Erklärung dieser deutlichen Ergebnisdifferenzen der beiden ähnlich angelegten Studien könnte darin zu sehen sein, dass in der 2001 durchgeführten Untersuchung überwiegend Unternehmen geantwortet haben, die tatsächlich Kooperationen eingegangen sind, während bei der Erhebung aus dem Jahr 2003 vermehrt auch nicht-kooperierende Unternehmen geantwortet haben könnten.

38. Vgl. Drucker (1967), S. 1. Dort heißt es: „get the right things done“. Vgl. Hauber (2002), S. 65-66. Vgl. Kontos (2004), S. 193. 34 2 Grundlagen zu F&E-Kooperationen, Vertrauen und Performance zentration auf den Erreichungsgrad der festgelegten Kooperationsziele, wodurch die Berücksichtigung von Unternehmenszielen impliziert wird. Aus Plausibilitätsüberlegungen folgt jedoch, dass die gesetzten Ziele auch durch einen unverhältnismäßig hohen Beitrag an Inputleistungen bspw. 208 In diesem Fall würde die Kooperation fälschlicherweise im Sinne des Zielerreichungsgrades als erfolgreich beurteilt werden.

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